Wednesday, July 15, 2015

Nein zum Verrat am griechischen Volk!


Die NPD erklärt ihre Solidarität mit dem Kampf des griechischen Volkes um nationale Souveränität. Die Beendigung des Diktats raumfremder Institutionen wie der Europäischen Zentralbank, des IWF und der Europäischen Kommission über die griechische Politik, den das griechische Volk anstrebt, sollte als politische Initialzündung und Vorbild für andere europäische Völker wirken. 


Es ist enttäuschend, daß Ministerpräsident Tsipras nur eine Woche nach dem deutlichen "Nein" des griechischen Volkes im Referendum vom 5. Juli nochmals deutlich verschärfte Auflagen der "Troika" akzeptiert und den Willen des griechischen Volkes damit mißachtet. Die NPD sieht jedenfalls in der Rückkehr zu nationalen Währungen das eigentliche europäische Friedensprojekt und die einzige Chance, die innereuropäischen Konflikte nicht weiter eskalieren zu lassen. Die NPD lehnt insbesondere den den Griechen von den Institutionen aufgezwungenen Privatisierungsfonds ab. Aus schmerzlichen Erfahrungen mit unserer eigenen Geschichte und der Privatisierung der ehemaligen Staatsbetriebe in der früheren DDR wissen wir Deutschen, daß solche Privatisierungskampagnen die Arbeitslosigkeit hochtreiben und korruptes Verhalten begünstigen. Die NPD hält die von der griechischen Regierung angestrebten besseren Beziehungen zu Rußland für absolut unterstützenswert. Die Griechen zeigen so beispielhaft auf, daß auch in Europa Alternativen zur NATO-Hörigkeit möglich wären, wenn diese nur konsequent und ohne Angst vor Washingtoner Reaktionen verfolgt würden. Jens Pühse, NPD-Parteivorstand